WAS IST FRAME ?   FRAME (Fire Risk Assessment Method -for- Engineering) ist wahrscheinlich das am weitesten verbreitete Brandrisikobewertungs- und Berechnungsverfahren für neue oder bestehende Gebäude. Es ist eine VIELUMFASSENDE, TRANSPARANTE und PRAKTISCHE Methode zum rechnerischen Nachweis des Brandrisikos von Gebäude und ein einfaches Werkzeug für die Erarbeitung eines Brandschutz-Konzept . Die Vorgehensweise von FRAME entscheidet sich von Bauordnungen und ähnlichen Anforderungen, die vor allem die Personengefährdung einschränken wollen. FRAME berücksichtigt auch die Brandsicherheit von Gütern und Aktivitäten. Das Verfahren ermöglicht eine quantitative Beurteilung des Brandrisikos nach einheitlichen Bewertungsgrundlagen. Sie dient als Entscheidungshilfe für die Brandrisikobewertung, die Überprüfung und den Vergleich von Schutzkonzepten. Das Ergebnis einer systematischen Bestimmung der verschiedenen Einflussfaktoren ist eine Serie Werte, die rechnerisch ausdrücken was sonst eine umständliche Darstellung von positiven und negativen Aspekten benötigt. Das Verfahren ist nicht geeignet für Anlagen im Freien.   Entwicklung   FRAME ist basiert auf der im Jahre 1960 durch den schweizerischen Ingenieur M. GRETENER entwickelten SIA 81 Berechnungsverfahren und auf mehreren ähnlichen Vorgehensweisen : ERIC (Evaluation du Risque d’Incendie par le Calcul), in Frankreich bearbeitet durch SARAT und CLUZEL, der Deutschen Norm DIN 18230 und der Österreichischen TRBV100, der  Festlegung der Versicherungsprämien, usw.   Die SIA-Methode wurde niet weiter entwickelt und wurde in 2007 ersetzt durch den vereinfachten Ansatz VKF2007, die nur für Industriebauten eingesetzt werden kann. Im Gegensatz dazu entwickelte FRAME in den letzten 30 Jahren um verwendet zu werden für alle Arten von Gebäuden und zur Berücksichtigung des Risikos für die Gebäude und sein Inhalt, für die anwesenden Personen und für die Aktivitäten. Gültigkeitserklärung   Das FRAME- Verfahren ist empirisch aufgebaut, wurde jedoch in der Praxis überprüft und durch eine doppelte Kontrolle bestätigt : Für eine Serie Gebäuden, die durch brandschutztechnischen Sachverständigen als ausreichend geschützt beurteilt sind, bekommt man auch niedrige rechnerische Werte. Für eine Serie Gebäuden, wo es wirklich gebrannt hat, sind die Schwächen ganz deutlich in der Bewertung zurückzufinden.   Heute gibt es schon Hunderte von Berechnungen, die die richtige Tätigkeit der FRAME-Methode beweisen. Sehen sie die Beispiele und das "Calculation sample book" an. Eine ausgebreitene Erklärung wie die FRAME Methode an die Risikoanalysepraxis anschließt finden sie (auf Englisch) in der “Theoretical basis and technical reference guide